5.000 Euro für digitale Zivilcourage: Gemeinsam gegen Hass und Hetze

Hassrede erkennen, Fake News hinterfragen und sich sicher im Netz bewegen: Genau dabei unterstützt das Projekt „Digitale Zivilcourage – Hate Speech und Fake News erkennen“ junge Erwachsene mit Behinderung aus den Osnabrücker Werkstätten der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO). Gemeinsam mit dem VfL Osnabrück fördern wir als respektplus Stiftung der Volksbank Osnabrück das Bildungsprojekt mit insgesamt 5.000 Euro.

Damit möchten wir einen Beitrag dazu leisten, digitale Teilhabe, Medienkompetenz und Zivilcourage für alle Menschen zugänglich zu machen.

Mit VfL Osnabrück und HHO Osnabrück gegen Hass und Hetze, für das Projekt "Digitale Zivilcourage" in Osnabrück

Digitale Zivilcourage: Hate Speech und Fake News erkennen

Soziale Netzwerke eröffnen Möglichkeiten für Austausch, Information und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig begegnen Nutzer*innen dort Desinformation, Hassrede und menschenfeindlichen Botschaften. Umso wichtiger ist es, Inhalte kritisch einordnen und sich sicher im digitalen Raum bewegen zu können.

Genau hier setzt das Projekt der Osnabrücker Werkstätten der HHO an. Es richtet sich an junge Erwachsene mit geistiger Behinderung, Lernbeeinträchtigung oder psychischen Erkrankungen.

In barrierearmen Workshops lernen die Teilnehmenden, Fake News und Hate Speech zu erkennen, Informationen kritisch zu hinterfragen und soziale Netzwerke selbstbestimmt zu nutzen. Dabei geht es nicht nur darum, problematische Inhalte zu erkennen, sondern auch darum, Haltung zu zeigen und digitale Räume respektvoll mitzugestalten.

Mehr digitale Zivilcourage: Dank VfL Osnabrück, respektplus und der HHO Osnabrück

Digitale Teilhabe muss für alle möglich sein

Für uns als respektplus Stiftung steht dabei insbesondere die gesellschaftliche Teilhabe im Mittelpunkt. Denn wer digitale Räume sicher nutzen möchte, braucht die Möglichkeit, Informationen zu verstehen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen.

Unser Vorstandsmitglied Christian Berger erklärt:

„Wir haben respektplus gegründet, um ein klares Zeichen gegen Gewalt, Hass und Ausgrenzung zu setzen. Gerade im digitalen Raum erleben wir, wie schnell Menschen mit Desinformation oder menschenfeindlichen Botschaften konfrontiert werden. Umso wichtiger ist es, Menschen zu stärken, damit sie selbstbewusst und sicher an unserer Gesellschaft teilhaben können.“

Gerade für Menschen mit Behinderung braucht es dafür barrierearme und verständliche Bildungsangebote. Medienkompetenz darf keine Frage der individuellen Voraussetzungen sein, sondern sollte möglichst vielen Menschen eine selbstbestimmte digitale Teilhabe ermöglichen!