Kindertheater in der Grundschule Bersenbrück: Wolle und Gack fördern Vielfalt und Empathie

Am 30. September wurde in der Grundschule Bersenbrück das Kindertheaterstück „Wolle und Gack“ des Musiktheaters LUPE aufgeführt. In den beiden Hauptrollen: „Wolle“ das sture Schaf und „Gack“ das quirlige Huhn. Als neu gewordene Nachbarn thematisieren sie kindgerecht und lebensnah ihre Missverständnisse und Verschiedenheiten.

Grundschule Bersenbrück: Mit Musiktheater LUPE werden Kindern Vielfalt und Toleranz beigebracht

Respekt und Miteinander an der Grundschule Bersenbrück

Kindertheater kann etwas, das kaum ein anderes Format schafft: komplexe Themen so erzählen, dass Kinder sie fühlen, verstehen und darüber sprechen wollen. Durch spielerische Szenen, humorvolle Dialoge und starke Bilder werden Inhalte greifbar, die im Alltag oft schwer zu vermitteln sind.

Im Theaterstück werden gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen – etwa respektvoller Umgang miteinander, kulturelle Vielfalt und unterschiedliche Lebenswelten. Dabei erfahren Kinder, was Zusammenhalt, Fairness und gegenseitige Wertschätzung bedeuten.

Kindertheater ist damit weit mehr als Unterhaltung: Es ist ein Ort der Bildung, Reflexion und Persönlichkeitsentwicklung. Durch gemeinsames Erleben entstehen Gespräche, die weit über den Theaterbesuch hinausreichen – in Klassenzimmern, Familien und Freundeskreise. Das stärkt das Miteinander und legt den Grundstein für eine offene, respektvolle Gesellschaft!

Schon zuvor wurde das Musiktheater LUPE für ihren Einsatz für das Theaterstück „Wolle und Gack“ durch das KinderTheaterFestival Neuenkirchen 2025 ausgezeichnet und durch die Kinderjury zum Sieger gekürt.

Das Stück Wolle und Gack hat dem Musiktheater LUPE den Sieg geholt

Gemeinsam Vielfalt und Toleranz leben

Im Theaterstück von Wolle und Gack erleben Kinder, wie spannend und bereichernd Vielfalt sein kann. Wenn Themen wie Toleranz, Respekt und gegenseitige Wertschätzung spielerisch vermittelt werden, wird soziales Lernen lebendig. Kinder sehen, dass Unterschiede keine Grenzen, sondern Chancen für Gemeinschaft sind.

Wer schon früh lernt, anderen mit Achtung und Neugier zu begegnen, gestaltet später eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich und respektvoller Umgang gelebte Realität ist.