IGS Fürstenau – Respekt, Einvernehmlichkeit und Selbstbestimmung sind keine Selbstverständlichkeit. Um diese Themen frühzeitig aufzugreifen, fand am 15. Juni 2026 ein Präventionstag für die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs statt.

Jugendliche stärken durch Aufklärung, Respekt und Prävention an der IGS Fürstenau
Am 15. Juni 2026 fand für den 9. Jahrgang der Integrierten Gesamtschule Fürstenau ein Präventionstag zu den Themen Gewalt, Sexualität und geschlechtliche Vielfalt statt. Rund 150 Schüler*innen im Alter von 14 bis 16 Jahren nahmen an dem Projekttag teil und setzten sich in Workshops und Gesprächsrunden mit wichtigen Fragen rund um Respekt, Grenzen und Selbstbestimmung auseinander.
Gerade in der Jugend entwickeln sich Werte, Beziehungen und der Umgang mit Konflikten weiter. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem sie Fragen stellen, Vorurteile hinterfragen und Handlungsmöglichkeiten für ihren Alltag entwickeln können.
Warum Präventionsarbeit in der Schule so wichtig ist
Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des sozialen Miteinanders. Hier entstehen Freundschaften, Beziehungen und Konflikte. Gleichzeitig erleben Jugendliche in dieser Lebensphase häufig Unsicherheiten im Umgang mit persönlichen Grenzen, Sexualität oder gesellschaftlicher Vielfalt.
Präventionsarbeit hilft dabei, diese Themen frühzeitig aufzugreifen. Sie vermittelt Wissen, stärkt die Selbstbestimmung und trägt dazu bei, Gewalt, Diskriminierung und Grenzverletzungen vorzubeugen.
Themen des Präventionstags
Im Mittelpunkt des Projekttags der IGS Fürstenau standen unter anderem:
- Einvernehmlichkeit und persönliche Grenzen
- Respektvoller Umgang in Beziehungen
- Selbstbestimmung und gegenseitige Achtung
- Vielfalt von Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen
- Umgang mit Gewalt und Diskriminierung
- Hilfsangebote bei belastenden Situationen
Die Inhalte wurden altersgerecht vermittelt und orientierten sich an der Lebenswelt der Jugendlichen.
Gemeinsam lernen statt belehren
Der Präventionstag setzte bewusst auf einen interaktiven Ansatz. Durch Workshops, Gruppenarbeiten und Gespräche konnten die Jugendlichen eigene Erfahrungen einbringen, Fragen stellen und unterschiedliche Perspektiven kennenlernen.
Dabei ging es nicht darum, fertige Antworten vorzugeben, sondern die Schüler*innen darin zu stärken,
- eigene Grenzen wahrzunehmen,
- die Grenzen anderer zu respektieren,
- Konflikte frühzeitig zu erkennen,
- Unterstützung anzunehmen und
- Verantwortung für ein respektvolles Miteinander zu übernehmen.
Ein Beitrag zu einem sicheren Schulklima
Präventionsprojekte leisten einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben an Schulen. Sie fördern Empathie, gegenseitigen Respekt und die Fähigkeit, Diskriminierung oder Gewalt nicht zu akzeptieren.
Gerade Themen wie Einvernehmlichkeit, Vielfalt und Selbstbestimmung sind wichtige Bestandteile demokratischer Bildung. Wenn Jugendliche lernen, Unterschiede zu respektieren und Grenzen ernst zu nehmen, stärkt das nicht nur einzelne Personen, sondern die gesamte Schulgemeinschaft.
Projekte wie dieses an der IGS Fürstenau schaffen die Grundlage für ein respektvolles Miteinander und tragen dazu bei, dass Schule ein Ort bleibt, an dem sich alle sicher und akzeptiert fühlen.
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